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Geschichte
Kapitalismus / ArbeiterInnenbewegung | | | | | | | | | | | | Hier findest Du eine Übersicht über Geschichtsbücher zum Thema Kapitalismus / ArbeiterInnenbewegung. | | | | | Zuletzt besuchte Artikel |
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 Vergrößern: linke Maustaste + Maus bewegen  | | Buch, broschiert:Kein Licht auf dem GalgenEin Beitrag zur Diskussion um KPD/SED und Antisemitismus
| | AutorIn | Birgit Schmidt | | Preis | 11.00 Euro inkl. 7% MwSt
| | | | | zzgl. 2.00 Euro Versandkosten Versandkostenfrei ab 30.00 Euro. Versandkosten ins Ausland betragen immer 8.00 Euro. | | | | | | Lieferzeit | 1 Exemplar auf Lager Sollte das Buch, broschiert nicht in der gewünschten Anzahl auf Lager sein, haben wir es grundsätzlich in einem Tag da. Grundsätzlich sind die Sachen auf Lager. | | | | | | | Druckversion anzeigen (oder als PDF Version) | | | | | | ISBN-10 | 3-897714-36-1 | | ISBN-13 | 978-3-897714-36-6 | | | | | | Verlag | Unrast Verlag | | |  | | Anzahl Seiten | 104 Seiten | | Zustand | neu | In der Historik und für die Linke gilt, dass die KPD keine antisemitische Partei gewesen ist. Das ist richtig, und stimmt dennoch nicht, denn angesichts des Siegeszuges der Nationalsozialisten setzte die KPD-Führung auf die ideologische Rückgewinnung der nationalisierten Massen und buhlte um den „deutschen Arbeiter“ auch dort, wo er sich bereits in SA- oder SS-Uniform befand, und entschied sich somit eindeutig für die Verfolger und nicht für die Verfolgten. Birgit Schmidt analysiert berühmte Lagerromane (von Wolfgang Langhoff, Willi Bredel u.a.) und weist nach, dass dort, wo Kommunisten dazu angehalten waren, sich agitatorisch um die SS-Wachmannschaft zu bemühen, einer Solidarisierung mit Juden, aber auch mit den anderen Opfern des NS, bewusst entsagt wurde. Die antisemitische Verfolgungswelle in allen Staaten des Stalinschen Einflussbereiches zu Beginn der fünfziger Jahre wurde in der DDR von einer Literatur flankiert, die den Zionismus mit Faschismus, gar mit Nationalsozialismus, gleichsetzte und ansonsten darum bemüht war, das antisemitische Wesen des NS zu leugnen und die Kommunisten in den Focus der Verfolgungen zu rücken. Nicht umsonst stellte Anna Seghers im Rückblick auf diese Jahre in einer Erzählung den Verrat eines Kommunisten an seinem jüdischen Genossen heraus. Für sie blieb ein Hoffnungsschimmer, Ein Licht auf dem Galgen, wie sie ihre Erzählung nannte, aber tatsächlich provoziert die (erneute) Lektüre von kommunistischer Literatur dazu, die Einschätzung, dass die KPD (und in ihrer Folge die SED) frei von Antisemitismus war, zu überdenken. |
| | | | KundInnenbewertungen des Artikels | Durchschnittliche Bewertung: sehr gut (1.00) bei 1 Bewertung (Bewertungen sind seit dem 31.08.2009 möglich.) Allgemeine Bewertungen über uns, wie bspw. über unsere Lieferzeit, findest Du unter Bewertungen anzeigen.
| | | | Versandbedingungen | Unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) findest Du auf unserer Seite Geschäftsbedingungen. | | Eintrag vom | 05.03.2010, 11:03 Uhr | | |
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