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Artikelnummer: DLF202309

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José Bové
Die Revolte eines Bauern
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José Bové
Preis:10.00 Euro
inkl. 7% MwSt, zzgl. Versand
AutorInnen:Paul Ariès / Christian Terras
Verlag:Edition Nautilus
Edition Nautilus
ISBN-10:3-894013-81-8
ISBN-13:978-3-894013-81-3
Seitenanzahl:128
Zustand:neu
Art:Buch, broschiert
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Deutsche Erstausgabe
Aus dem Französischen übersetzt von Andreas Löhrer

José Bové, der Mann mit Schnauzbart und Pfeife, Liebhaber des Roquefort: was er nicht mag, ist der »Malbouffe«, der Fraß, sei es der von McDonalds oder genmanipulierte Lebensmittel. Vor allem liebt er die Freiheit und die Freude am sozialen Fortschritt. Dafür nimmt er sogar eine Gefängnisstrafe in Kauf. Die Zerstörung der McDonalds-Filiale in der französischen Kleinstadt Millau 1999 machte ihn und die Aktivisten der Confédération Paysanne weltweit zu modernen Helden. Die französischen Medien kürten José Bové zum modernen Asterix. Wie wurde er dazu?

José Bové, Kriegsdienstverweigerer und Antimilitarist, kämpfte 1973 auf der Hochebene Larzac, die die französische Armee durch einen Truppenübungsplatz zerstören wollte, und entschied mit seiner Lebensgefährtin, auf dem Land zu leben und zu arbeiten.
Er hat Wurzeln, die ihm Flügel verleihen: Man sieht José Bové auf der Rainbow Warrier von Greenpeace, man findet ihn an der Seite von Tjibaou, dem Führer der kanakischen Unabhängigkeitsbewegung, bei Gewerkschaftskämpfen und den Unabhängigkeitskämpfen von Tahiti, in Mexiko-Stadt, an der Seite der Zapatisten: kurz, er ist überall, wo der Wind der Revolte weht.
Er nahm an der Gründung der französischen Bauerngewerkschaft (Confédération Paysanne) teil und an ihren Kämpfen gegen die Agro-Industrie und für eine bäuerliche Landwirtschaft, gegen Genmanipulation und Tiermehlverfütterung, für das Recht auf Wasser für alle und eine solidarische Existenz jenseits der globalisierten Wirtschaft.
Er ist einer der »großmäuligen Republikaner«, die beweisen, daß zu kämpfen keine traurige Angelegenheit sein muß.